
Bewusste Entscheidungen
Die NÖM fühlt sich verantwortlich für die Umwelt, die sie den nächsten Generationen hinterlässt. Deshalb setzt sie seit Jahren Maßnahmen, um die CO₂-Emissionen laufend zu reduzieren.Die Verantwortung der Molkerei
Unsere Kinder und Enkelkinder müssen beruhigt in die Zukunft blicken können: Dazu trägt die NÖM bereits erheblich bei. Die Molkerei implementierte 2008 ein Energiekonzept, um die Emissionen laufend zu reduzieren. Seither werden konsequent und erfolgreich Maßnahmen zur Verringerung des Energiebedarfs und der CO₂-Emissionen umgesetzt.
Die NÖM arbeitet mit Wärmerückgewinnung: Abwärmen von Kälte-, Druckluft- und Reinigungsanlagen werden zum Heizen, zur Warmwassererzeugung, zur Raumlufterwärmung und zum Vorwärmen bei einzelnen Produktionsschritten eingesetzt. Das reduziert den Energiebedarf erheblich. Die Kälte- und die Druckluftanlage wurde optimiert und mittels neuer Dampfkesseltechnologie der Brennstoffverbrauch reduziert. Schritt für Schritt werden alle Beleuchtungen auf LED umgerüstet.
Zudem werden Abwässer getrennt gesammelt. Mit den Abwässern der NÖM ist es etwa der Kläranlage in unmittelbarer Nähe möglich, zu gut einem Drittel den Eigenbedarf an thermischer Energie und elektrischem Strom zu decken.
Sämtliche Abfälle der NÖM werden getrennt gesammelt, um möglichst viele Stoffe wieder dem Recyclingzyklus zuzuführen.
Mit diesen Projekten und vielen weiteren schafft es die NÖM ihren CO₂-Fußabdruck konsequent zu optimieren.

RePET
Warum freut sich die NÖM wenn sie ihre Milchflasche wiedersieht?
Im gesamten PET Sortiment der NÖM wird bereits heute 50 % rePET Anteil eingesetzt.
Mit der ersten 100 % rePET Flasche ging die NÖM sogar einen innovativen Schritt weiter und brachte eine Milchflasche ins Kühlregal, die zum einen aus recyceltem Material besteht und zum anderen, durch ihre Transparenz 100 % recycelbar ist. Somit kann sie damit wieder einwandfrei in den Recyclingkreislauf rückgeführt werden.
rePET ist recyceltes PET. Kleine Einschlüsse im PET Material bilden sich gut sichtbar auf dem weißen Hintergrund ab und beschreiben die Geschichte einer Flasche aus dem Recyclingkreislauf. Aber keine Sorge, die Einschlüsse mindern die Qualität der Milch selbstverständlich nicht. Hier musste die Flasche lange Testphasen durchlaufen, um die einwandfreie Lebensmittelsicherheit zu garantieren!
Richtig entsorgt, geht es zur Wiederaufbereitung. Die PET Flaschen werden farblich getrennt. Schließlich werden die PET Flaschen je nach Farbe zu Ballen gepresst. Die Ballen werden zu Flakes zerkleinert und gründlich gereinigt und zu Granulat verarbeitet, welches Recyclat genannt wird und als Ausgangsmaterial für neue Gebinde dient. Aus dem Recyclat werden Flaschenrohlinge geformt, die schließlich an die NÖM geliefert werden. Direkt in der Molkerei werden diese Rohlinge mit Hitze und Druck in die richtige Flaschenform gebracht und wieder befüllt.
Ebendarum ist es besonders wichtig, die PET Flaschen richtig zu entsorgen, nur so können sie wieder in den Recyclingkreislauf eingebunden werden. Ist die Milch leer getrunken, kann die NÖM rePET Flasche, so wie sie ist, in die gelbe Tonne oder den gelben Sack wandern und so ganz einfach ihren Weg in den Recycling-Kreislauf finden. Das neue, innovative und recyclingfähige Etikett macht es möglich.
Für so viel Einsatz, um etwas Gutes zu etwas Besonderem zu machen, gab es von interseroh die volle Punktzahl und das wertvolle „made for recycling“ Siegel für die NÖM rePET Flasche.
Ein fairer Einkauf macht es möglich
Materialeffizienz im Fokus
Der Blick über den Tellerrand ist nötig, um Ressourcenschonung über die Grenzen hinaus zu leben und zu verstehen.
So verwendet die NÖM nur Kakao aus fairem Anbau und setzt ein Zeichen für den bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Alle NÖM Kakao Drinks beinhalten fair gehandelten Kakao und tragen damit das wertvolle FAIRTRADE-Kakao-Siegel.
Alle NÖM-Bauern dürfen ausschließlich gentechnikfreies Eiweißfutter aus europäischer Herkunft füttern, dazu zählen Raps, Pferdebohnen wie auch Erbsen und folglich europäischer Soja. Zudem ist Futter, welches Palmöl enthalten könnte, nicht erlaubt. Die Molkerei produziert so palmöl- und gentechnikfrei.
EU konform
Tethered Caps
Die EU-Richtlinie zu Tethered Caps schreibt die feste Anbindung von Verschlusskappen an PET-Einwegbehälter mit einem Volumen von bis zu 3 Liter ab Juli 2024 vor. Dieser Richtlinie folgen gleichzeitig 27 Mitgliedsstaaten.
Auch hier ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Tethered Caps-Lösungen im Einsatz.
Als Produktionsunternehmen mit höchsten Qualitätsstandards ist die NÖM hier bemüht, die möglichst konsumentenfreundlichste Variante einzusetzen.

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Nachhaltigkeitsbericht
Argumente für rePET
Eine Verpackung muss in erster Linie der Lebensmittelsicherheit entsprechen, damit der Konsument auch sicher sein kann, ein einwandfreies Produkt in Händen zu halten. Die dichte Wiederverschließbarkeit, die Stabilität und die Sicherheit für das Lebensmittel müssen gegeben sein. Besonders wichtige Punkte sind das Gewicht und die mögliche Belastung der Verpackung durch den Transport, sowie eine einfache Entsorgung. Die „Ökobilanz von Verpackungen“ von Roland Fehringer/c7-consult, April 2019 bekräftigt die Zielsetzung der NÖM. Hier geht klar hervor, dass PET Einwegflaschen mit hohem Rezyklatanteil in der Ökobilanz vor der Glas Mehrwegflasche liegen.

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