Veronika Koch Marketingleiterin NÖM Lukas Assmair Einkufsleiter NÖM Qualitätskontrolle FAIRTRADE Kakao

NÖM Kakao 🤍 Fairtrade

Beste regionale Milch. Fair gehandelter Kakao. Gemeinsam für eine genussvolle Zukunft.

Bildung schafft Zukunft

Lernen, Zukunft und Hoffnung

Manchmal beginnt Veränderung mit etwas scheinbar Kleinem. Mit einem Klassenzimmer. Mit einem Schulheft. Mit einem Kind, das die Chance bekommt zu lernen.

Rund 250 Kinder in der Elfenbeinküste haben heute genau diese Chance. Eine Schule wurde neu gebaut, eine weitere umfassend saniert. Zusätzlich erhielten alle Schülerinnen und Schüler Schulstarter-Sets für einen gelungenen Start ins neue Schuljahr. Was in Österreich oft selbstverständlich erscheint, bedeutet in vielen ländlichen Regionen Westafrikas eine echte Perspektive für die Zukunft. Bildung eröffnet Möglichkeiten, stärkt Gemeinschaften und schenkt Hoffnung – nicht nur für einzelne Kinder, sondern für ganze Familien und Dörfer. Dass dieses Schulprojekt Wirklichkeit werden konnte, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines Weges, den die NÖM vor einigen Jahren bewusst eingeschlagen hat. Ein Weg, der bei der Frage beginnt, woher die Rohstoffe kommen, die täglich für unsere Produkte verwendet werden. Und bei der Überzeugung, dass Verantwortung nicht an Landesgrenzen endet.

NÖM x Fairtrade

Wie alles begann

Seit Generationen steht die NÖM für beste Qualität aus Österreich. Hinter jedem Produkt stehen 2.200 bäuerliche Familienbetriebe aus Niederösterreich, dem Burgenland und der Oststeiermark, die täglich frische heimische Milch liefern. Diese langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Wertschätzung und dem gemeinsamen Anspruch, nur das Beste in die Packung zu bringen. Genau diese Haltung führte zu einer entscheidenden Frage: Wenn Herkunft, Qualität und Fairness bei der Milch so wichtig sind – warum sollte das nicht auch für alle anderen Zutaten gelten? Eine der wichtigsten Zutaten der beliebten NÖM Kakaoprodukte wächst tausende Kilometer entfernt von Österreich: Kakao. Der Großteil davon stammt aus Westafrika, wo hunderttausende Familien vom Kakaoanbau leben. Für die NÖM war schnell klar, dass Verantwortung auch dort beginnen muss, wo der Kakao angebaut wird. „Wir tragen Verantwortung, die nicht bei unseren regionalen NÖM Familienbetrieben der heimischen Milchwirtschaft enden darf“, erklärt Veronika Koch, Marketingleiterin der NÖM. „Daher trifft bei NÖM beste regionale Milch auf fair gehandelten westafrikanischen Kakao aus nachhaltigem Anbau.“ Aus dieser Überzeugung heraus wurde 2022 eine wichtige Entscheidung getroffen: Alle NÖM Kakaoprodukte werden seither ausschließlich mit FAIRTRADE-zertifiziertem Kakao hergestellt und tragen das FAIRTRADE-Kakao-Siegel auf der Verpackung. So vereint jedes NÖM Kakao-Produkt heute zwei starke Partnerschaften: hochwertige regionale Milch aus Österreich und fair gehandelten Kakao aus nachhaltigem Anbau.

Kakaobohnen, die auf einem Baum hängen

Fairer Genuss mit dem NÖM Kakao Sortiment

Wenn bester Kakao auf Verantwortung trifft

Ein Glas NÖM Kakao steht für weit mehr als nur köstlichen Geschmack. Es verbindet das Beste aus zwei Welten: frische NÖM Milch von heimischen Familienbetrieben und fair gehandelten Kakao aus nachhaltigem Anbau.

Als verantwortungsbewusste österreichische Molkerei setzt die NÖM bewusst auf nachhaltige Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Seit Mai 2022 enthalten daher alle NÖM Kakaoprodukte ausschließlich FAIRTRADE-Kakao. Damit setzt die NÖM ein klares Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften, faire Zusammenarbeit und verantwortungsvollen Genuss.

Ob der kleine NÖM Kakao für zwischendurch, die Familienpackung für zuhause, NÖM PRO oder NÖM >to go – überall steckt dieselbe Überzeugung dahinter: beste Rohstoffe, höchste Qualität und echter Genuss.

NÖM Kakaomilch 1 Liter im Tetra Pak mit Schokoladestückchen inkl Fairtrade

Wo unser Kakao seinen Ursprung hat

Weltweit werden jährlich rund 4,7 Millionen Tonnen Kakao geerntet. Rund 60 Prozent davon stammen aus den westafrikanischen Ländern Elfenbeinküste und Ghana.

Für viele Familien ist der Kakaoanbau die wichtigste Lebensgrundlage. Gleichzeitig sind sie oft von schwankenden Weltmarktpreisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten betroffen.

FAIRTRADE setzt genau hier an. Neben einem garantierten Mindestpreis erhalten die Kooperativen zusätzliche Prämien. Diese Mittel werden in Projekte investiert, die vor Ort am dringendsten benötigt werden – von Schulen über Trinkwasserbrunnen bis hin zu Schulungen für nachhaltigere Anbaumethoden.

Denn faire Entlohnung bedeutet weit mehr als ein höheres Einkommen. Sie schafft Perspektiven, stärkt Gemeinschaften und gibt Familien die Möglichkeit, langfristig in ihre Zukunft zu investieren.

Eine Frau, die durch den Urwald in Peru geht
Ein Mann, der vor Säcken voller Kakao sitzt
Ein Mann und eine Frau mit Kakaobohnen
Ernte und Aufbereitung von Kakaobohnen in Ghana
Das innere von Kakaobohnen

Hinter jeder Kakaobohne steckt eine Geschichte

Um genau das zu erfahren, reisten Veronika Koch und Lukas Assmair, Marketingleiter und Einkaufsleiter der NÖM AG, gemeinsam mit FAIRTRADE an die Elfenbeinküste. Dort begleiteten sie den Weg des Kakaos von der Pflanzung über die Ernte bis hin zur Fermentation, Trocknung und Qualitätskontrolle. Vor allem aber begegneten sie den Menschen hinter jeder einzelnen Kakaobohne.

Sie besuchten Kakaokooperativen, tauschten sich mit Bauernfamilien aus und konnten hautnah erleben, welche Bedeutung faire Handelsbeziehungen für den Alltag der Menschen haben.

„Es ist gut zu sehen, welche positiven Auswirkungen dieser faire Handel auf das Leben der Menschen vor Ort hat und wie stolz die FAIRTRADE-Bauern auf ihr qualitativ hochwertiges Produkt sind“, berichtet Lukas Assmair.

Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette vor Ort kennenzulernen und die Menschen hinter den Rohstoffen persönlich zu treffen.

„Wir haben im Landesinneren der Elfenbeinküste eine Baumschule besucht, selbst Kakao gepflanzt, mit den Bauern gemeinsam geerntet, die Fermentation, Trocknung, Qualitätskontrollen und Sammlung bis zur Verladung in die Container in der Hafenstadt Abidjan begleitet“, erzählt Veronika Koch. „Dabei haben wir viel von den einzelnen Kooperativen erfahren – aber auch von ihren Herausforderungen und Hoffnungen für die Zukunft.“

Chancen für Menschen & Gemeinschaften

FAIRTRADE verändert Leben

Die Auswirkungen fairer Handelsbeziehungen werden dort sichtbar, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Schulen können gebaut oder erweitert werden. Trinkwasserbrunnen versorgen ganze Dörfer. Landwirtschaftliche Schulungen helfen dabei, Erträge nachhaltig zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schützen.

Besonders wichtig ist auch die Förderung von Frauen. Durch gezielte Unterstützung entstehen neue wirtschaftliche Chancen und Möglichkeiten für mehr Selbstbestimmung.

Wie greifbar diese Veränderungen sind, wurde während der Reise besonders deutlich.

„Wir konnten sehen, wie eine Schule mit einfachsten Mitteln, aber mit den finanziellen Möglichkeiten aus den FAIRTRADE-Kooperationen erbaut wurde oder wie ein einziger Wasserbrunnen ein ganzes Dorf versorgt. All das ist selbstverständlich für uns in Österreich und bedeutet in Afrika doch so viel mehr“, beschreibt Veronika Koch ihre Eindrücke.

Die Begegnungen vor Ort haben gezeigt, dass FAIRTRADE weit mehr ist als ein Siegel auf einer Verpackung. Hinter jeder Entscheidung für fair gehandelte Rohstoffe stehen Menschen, Familien und Gemeinschaften, deren Alltag dadurch nachhaltig verbessert werden kann.

Schüler und Schülerinnen Fairtrade

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Reise nach Westafrika war für die NÖM weit mehr als eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Die persönlichen Begegnungen mit den FAIRTRADE-Bauernfamilien, die Einblicke in ihren Alltag und die sichtbaren Auswirkungen fairer Handelsbeziehungen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und den Wunsch bestärkt, selbst einen konkreten Beitrag zu leisten.

Aus dieser Überzeugung heraus entschloss sich die NÖM Ende 2023, ein Schulprojekt in der Elfenbeinküste finanziell zu unterstützen. Gemeinsam mit den Partnern vor Ort wurde eine Schule neu errichtet, eine weitere umfassend saniert und rund 250 Kinder mit Schulstarter-Sets ausgestattet. Damit konnten nicht nur neue Lernräume geschaffen, sondern auch nachhaltige Perspektiven für viele Familien ermöglicht werden.

„Das alles durften wir vor Ort erleben und unsere Antwort lautet: Ja, es macht Sinn, in FAIRTRADE-Kakao für unsere beliebte NÖM Kakao-Produktpalette zu investieren. Geben wir doch ein wenig zurück!“, fasst Veronika Koch die Erfahrungen der Reise zusammen.

Für die NÖM ist dieses Schulprojekt dabei nicht das Ende einer Initiative, sondern vielmehr ein Anfang. Denn nachhaltige Verantwortung bedeutet nicht nur fair gehandelte Rohstoffe einzusetzen, sondern dort aktiv zu unterstützen, wo Hilfe langfristig Wirkung entfalten kann.

Auch Lukas Assmair nahm starke Eindrücke mit nach Österreich:

„Die Auswirkungen einer fairen Wertschöpfungskette in einem Land wie der Elfenbeinküste so hautnah erleben zu dürfen, war besonders und bestärkt mich sehr darin, bestqualifizierte Lieferanten mit hochwertigen Rohstoffen für die NÖM weiter zu priorisieren.“

Mit der Unterstützung des Schulprojekts wurde ein erster zusätzlicher Schritt gesetzt. Gleichzeitig ist es Anspruch der NÖM, gemeinsam mit FAIRTRADE und den Partnern vor Ort weitere sinnvolle Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, die Menschen nachhaltig stärken und Zukunftsperspektiven schaffen.

Denn echte Partnerschaften entwickeln sich weiter – und genau darin sieht die NÖM ihre Verantwortung.

c Fairtrade Africa Ein Schulmädchen mit Rucksack
c Fairtrade Africa Lächelnder Junge in Schuluniform
c Fairtrade Africa Mutter mit Tochter und Schulrucksack
c Fairtrade Africa Schule Klassenraum
Schulgebäude Fairtrade in Kooperation mit NÖM
Schulhof mit Kindern und einer Rutsche
blauer Schulrucksack mit einem Astronauten und dem NÖM Logo

Wo Genuss Verantwortung trägt

Mehr als Kakao

Jede Packung NÖM Kakao erzählt eine Geschichte.

Eine Geschichte von 2.200 heimischen Familienbetrieben, die täglich frische NÖM Milch liefern. Eine Geschichte von Kakaobauernfamilien in Westafrika, die mit großer Leidenschaft hochwertige Rohstoffe erzeugen. Und eine Geschichte von Menschen, die gemeinsam daran arbeiten, dass Wertschätzung, Fairness und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelebt werden.

Die Unterstützung des Schulprojekts in der Elfenbeinküste zeigt, dass hinter dem FAIRTRADE-Siegel mehr steckt als ein Versprechen. Es sind konkrete Maßnahmen, die Bildung ermöglichen, Chancen schaffen und Zukunft gestalten.

So verbindet jede Packung NÖM Kakao beste regionale Milch mit fair gehandeltem Kakao – und die Überzeugung, dass verantwortungsvolles Handeln dort beginnt, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.

Eine Frau in der Wiener U-Bahn trinkt Kakaomilch