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28/11/2022 von Firmennews

Dem fairen Handel in Westafrika auf der Spur

Hinter der Niederösterreichischen Molkerei stehen 2.500 bäuerliche Familienbetriebe aus Niederösterreich, dem Burgenland und der Oststeiermark. Mit dieser regionalen Nähe ist ein Besuch der partnerschaftlichen Familienbetriebe einfach und schnell möglich. Bei den Kakaobauern gestaltet sich ein Besuch schon aufwendiger. Doch nichts ist unmöglich!

Veronika Breyer, Marketingleiterin der NÖM betont: „Wir tragen Verantwortung, die nicht bei unseren regionalen NÖM Familienbetrieben der heimischen Milchwirtschaft enden darf. Daher trifft bei NÖM beste, regionale NÖM Milch auf fair gehandelten westafrikanischen Kakao aus nachhaltigem Anbau.“ Es tragen bereits alle NÖM Kakaoprodukte das FAIRTRADE-Kakao-Siegel. Doch welche Menschen und Geschichten stecken hinter dem FAIRTRADE-Siegel und damit hinter jeder einzelnen Kakaobohne? NÖM Marketingleiterin, Veronika Breyer und der Einkaufleiter des Unternehmens, Lukas Assmair unternahmen gemeinsam mit FAIRTRADE eine eindrucksvolle Partnerreise an die Elfenbeinküste.

609.000 Tonnen Kakao aus FAIRTRADE-Kooperativen

4,7 Millionen Tonnen Kakao werden weltweit jährlich geerntet, 60% davon in den afrikanischen Ländern der Elfenbeinküste und Ghana. FAIRTRADE-Kooperativen bauen rund 609.000 Tonnen Kakao an. Doch nur ein Drittel wird derzeit unter FAIRTRADE-Bedingungen, das bedeutet mit einem stabilen Mindestpreis und einer zusätzlichen Prämie, gehandelt. Eine höhere Versorgung der Lebensmittelindustrie mit FAIRTRADE-Kakao wäre also möglich.

Bedeutung von fairer Entlohnung

Eine faire Preisgestaltung bedeutet die Bekämpfung der Armut in ländlichen Gebieten, steht für mehr Schulungen der Produzenten in gute landwirtschaftliche und ökologische Praktiken, fördert Gleichberechtigung und lässt langfristig nachhaltige Nachwuchsförderung zu.

Beeindruckende Erfahrungen

Bei der niederösterreichischen Molkerei wird aus Überzeugung gehandelt, kontrolliert und hinterfragt. Bei der einwöchigen Kakaoreise nach Westafrika von Abidjan nach Gagnoa und Divo konnten Veronika Breyer und Lukas Assmair direkt vor Ort erfahren, was hinter jeder Kakao-Bohne steckt. Sie konnten sich von der Bedeutung des Kakao-Mindestpreises ein Bild machen und mit den Kakaobauern über die Wichtigkeit von fairer Entlohnung sprechen. „Es ist gut zu sehen, welche positiven Auswirkungen dieser faire Handel auf das Leben der Menschen vor Ort hat und wie stolz die FAIRTRADE-Bauern auf ihr qualitativ hochwertiges Produkt sind“, berichtet Lukas Assmair von seinen Eindrücken.

„Wir haben im Landesinneren der Elfenbeinküste eine Baumschule besucht, selbst Kakao gepflanzt, mit den Bauern gemeinsam geerntet, die Fermentation, Trocknung, Qualitätskontrollen und Sammlung bis zur Verladung in die Container in der Hafenstadt Abidjan begleitet und dabei viel von den einzelnen Kooperativen erfahren, die uns aber auch besorgt von sinkenden Absätzen der zertifizierten Ware berichten. In Zeiten, wo alle Kosten explodieren, warum sollte denn ein Unternehmen dann auch noch mehr für FAIRTRADE-Kakao bezahlen? Wir bei NÖM haben für uns eine Antwort darauf gefunden“, erzählt Veronika Breyer von dem Erlebten.

Was spricht für FAIRTRADE

Durch den Kauf von FAIRTRADE-Kakao wird es Kindern in den Anbaugebieten möglich eine Schule zu besuchen, Familien in abgelegenen Dörfern wird der Alltag erleichtert, denn es werden Brunnen für Trinkwasser gegraben, Frauen können ihr erstes eigenes Geld verdienen, indem sie durch finanzielle Unterstützung Grundbesitz erwerben und darauf selbstbestimmt Landwirtschaft betreiben dürfen.

„Wir konnten sehen, wie eine Schule mit einfachsten Mitteln, aber mit den finanziellen Möglichkeiten aus den FAIRTRADE-Kooperationen erbaut wurde oder wie ein einziger Wasserbrunnen ein ganzes Dorf versorgt. All das ist selbstverständlich für uns in Österreich und bedeutet in Afrika doch so viel mehr“, beschreibt Breyer die prägenden Eindrücke der Reise.

„Die Auswirkungen einer fairen Wertschöpfungskette in einem Land wie der Elfenbeinküste so hautnah erleben zu dürfen, war besonders und bestärkt mich sehr darin, best-qualifizierte Lieferanten mit hochwertigen Rohstoffen für die NÖM weiter zu priorisieren“, betont auch Lukas Assmair, beeindruckt von der Leistung der FAIRTRADE-Bauern in Afrika, die mit dem Zugeständnis europäischer Unternehmen, wie dem der NÖM, in eine nachhaltigere Zukunft blicken dürfen.

„Das alles durften wir vor Ort erleben und unsere Antwort lautet: Ja, es macht Sinn in FAIRTRADE-Kakao für unsere beliebte NÖM-Kakao-Produktpalette zu investieren. Geben wir doch ein wenig zurück!“, erweist sich Breyer dankbar für diese Erfahrung.

Mit tiefer Dankbarkeit um die Leistung der heimischen bäuerlichen Familienbetriebe, wie auch der FAIRTRADE-Partnerbetriebe und einem gestärkten Verantwortungsbewusstsein, ging die Reise zurück nach Österreich. NÖM wird weiter gemeinsam mit allen Partnerbetrieben aktiv daran arbeiten, nachhaltig eine genussvolle Zukunft zu gestalten.

NÖM Presseinformation_Dem fairen Handel in Westafrika auf der Spur

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