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Körper und Geist im Einklang mit Yoga

Hört oder liest man das Wort Yoga, haben Anfänger sofort die Idee von Menschen im Kopf, die sich scheinbar mühelos in die unmöglichsten Himmelrichtungen verbiegen können. Ein Praktizierender weiß jedoch, Yoga ist viel mehr als diese Übungen und für viele sogar eine Lebenseinstellung.

Yoga steht für einen Weg, um körperliche Gesundheit, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Acht Stationen bilden diesen Weg. Hier zeigt sich tatsächlich, dass die Übungen, die wir alle schon einmal gesehen haben, „Asanas“ heißen und nur einen Bruchteil darstellen:

Yama: Verhaltensregeln und moralische Disziplin

Niyama: Selbstdisziplin

Asanas: körperliche Übungen

Pranayama: Atemtechniken

Pratyahara: Rückzug in den eigenen Geist

Dharma: Konzentration, Einhaltung von Regeln für das Miteinander

Dhyana: Meditation

Samadhi: Erleuchtung

Aber keine Sorge, diese Auflistung soll nicht gleich abschreckend wirken. Denn gerade in den Übungen zeigt sich die sportliche Seite, mit welcher viele begonnen und schließlich ihre Begeisterung für diese Welt entdeckt haben.

Trotzdem ist Yoga kein Leistungssport, sondern wirkt sich positiv auf die Mobilisierung und die Stabilisierung der Stützmuskulatur aus, und leistet so seinen Beitrag zu körperlichem Wohlbefinden.

In Kombination mit Meditation und Entspannungsübungen wirkt Yoga außerdem stressabbauend und kann gewissen Schmerzen aus dem Bewegungssystem lindern.

Einen Versuch ist es allemal wert. Aber Vorsicht, hier sollten Anfänger unbedingt professionelle Kurse in Anspruch nehmen. Wie überall müssen die Übungen richtig gelernt und ausgeführt werden um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Persönlicher Ehrgeiz ist hier fehl am Platz. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers, die innere Ruhe und die Achtsamkeit auf das Umfeld und sich selbst, zählen hier.

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