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ZUM WOHL DER TIERE

Mit einem der strengsten Tierschutzgesetze in Europa liegt Österreich ganz vorne und das ist gut so. Trotzdem geht es dem Wohl der Tiere zuliebe noch ein bisschen besser. Das nöm Tierwohlsiegel zeigt die unermüdliche Bereitschaft nachhaltige Schritte zu setzen.

LAUFSTALLHALTUNG ODER 120 TAGE AUSLAUF

KEINE DAUERNDE ANBINDEHALTUNG

Ab dem 1.1.2020 ist die dauernde Anbindehaltung in allen NÖM-Betrieben ausnahmslos verboten. Damit sind die NÖM-Bauern die einzigen, die strenger als das Gesetz agieren. Alle NÖM-Bauern halten ihre Kühe ausschließlich im Laufstall oder einer Kombinationshaltung, mit Auslauf an mindestens 120 Tagen im Jahr, oder auf der Weide. Auch dies liegt deutlich über den bei der Kombinationshaltung gesetzlich geforderten 90 Tagen. Gerade die Kombinationshaltung ist nur für sehr kleine Betriebsstrukturen mit bis zu 35 Milchkühen pro Betrieb möglich und ist unverzichtbar um die kleinstrukturierte, bäuerliche Landwirtschaft auch in Zukunft zu erhalten.

Alle 2.500 NÖM-Bauern aus Niederösterreich, der Oststeiermark und dem Burgenland sind ausschließlich Familienbetriebe mit durchschnittlich 22 Kühen im Stall, die liebevolle Pflege in kleinen Herden genießen. Da ist es naheliegend, dass hier die Kuh auch noch bei ihrem Namen gerufen wird.

„Nicht umsonst liegt allen NÖM Bauern die Gesundheit ihrer Tiere am Herzen, sichern sie doch die Existenz der gesamten Familie ab“, bekräftigt Ing. Leopold Gruber-Doberer, Geschäftsführer der Milchgenossenschaft Niederösterreich kurz MGN, die Interessen der NÖM Bauern, die die Richtlinien im Sinne des Tierwohls gewissenhaft umsetzen. „Denn nur eine gesunde Kuh, die sich wohlfühlt, gibt auch die beste Milch“.

BESTES GRUNDFUTTER AUS ÖSTERREICH

EIWEISSQUELLEN AUS EUROPA

Das Grundnahrungsmittel aller NÖM-Milchkühe ist Gras, Heu und Silage, wie Mais- oder Gras-Silage. Ausnahmslos füttern alle NÖM-Bauern Grundfutter aus Österreich, so sorgen die Bauernfamilien meist im eigenen Betrieb für den hauseigenen Anbau von Futter.

Alle NÖM-Bauern dürfen ausschließlich gentechnikfreies Eiweißfutter aus europäischer Herkunft füttern, dazu zählen Raps, Pferdebohnen wie auch Erbsen und folglich im Sinne des Nachhaltigkeitsprogramms Pro Planet ausschließlich europäischer Soja. Zudem ist Futter, welches Palmöl enthalten könnte, nicht erlaubt.

PIONIERARBEIT AM HOF

GENTECHNIKFREIE FÜTTERUNG

Nur mit dem Zusammenhalt der landwirtschaftlichen Betriebe und dem nahen Verhältnis zur Molkerei war es 2009 möglich, auf gentechnikfreie Fütterung umzustellen. So konnte die NÖM als erste Molkerei Europas gentechnikfreie Produkte anbieten und gilt seither als Pionier auf diesem Gebiet.

Der gesamte Zyklus wird laufend auf die Einhaltung der Codex-Richtlinien der Gentechnikfreiheit überprüft. Österreichs Konsumenten können so aus einem großen Angebot aus gentechnikfreien Lebensmitteln wählen. Gentechnikfreie Landwirtschaft und das Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen machen dies möglich. Mit derart beispielloser Pionierarbeit wie der der NÖM Bauern wurden so neue Standards gesetzt und mit dem Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“ besiegelt.

FORTBILDUNG

FÜR HÖCHSTE GESUNDHEITS- UND HYGIENESTANDARDS

Alle NÖM-Bauern sind Mitglieder des Tiergesundheitsdienstes. So ist die optimale Betreuung permanent durch einen Tierarzt gegeben. Die NÖM-Milchbauern selbst, verpflichten sich zudem an regelmäßigen Schulungen, die durch den Tiergesundheitsdienst angeboten werden, teilzunehmen.

NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT

AUS TIEFSTER ÜBERZEUGUNG

Die NÖM-Bauern sind es auch, die maßgeblich an der Landschaftspflege über Generationen hinweg beteiligt sind. Mit der Pflege der Weidegebiete, Almen und Futterwiesen leisten sie einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter und zur Schönheit des Landes. Aus tiefster Überzeugung und einer nachhaltigen Denkweise zum Wohle der nächsten Generationen übernimmt der Großteil der bäuerlichen Familien Verantwortung und beteiligt sich freiwillig am ÖPUL-Programm. Mit ÖPUL, dem österreichischen Programm zur Förderung einer umweltgerechten und damit den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft, wird eine nachhaltige umweltfreundliche Bewirtschaftung sichergestellt. Folgende Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung sind im ÖPUL 2015 umgesetzt: Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Maßnahmen zur biologischen Wirtschaftsweise, Tierschutzmaßnahmen und die Maßnahmen zur Bewirtschaftung von Natura-2000-Flächen.

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