Wissenswertes
Warum geben Kühe Milch, obwohl sie Wasser trinken? Die Antwort auf wirklich ernst gemeinte Fragen bekommen Sie hier. (Die Antwort erscheint jeweils, wenn Sie auf die Frage klicken.) Sollte speziell Ihre Frage nicht dabei sein, auch kein Problem. Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an (Kontaktdaten weiter unten unter „Kontaktieren Sie uns“).
Kiwis enthalten Eiweiß spaltende Enzyme. Eiweißteilchen sehen vereinfacht wie eine verdrehte Perlenkette aus. Jede Perle entspricht sozusagen einer Aminosäure. Essen wir eiweißhaltige Nahrung, werden diese „Perlenketten“ in Magen und Darm von unseren Verdauungsenzymen in kürzere Ketten gespalten. Diese Enzyme funktionieren wie Scheren. Ein solches Enzym ist auch in der Kiwi enthalten. Wenn Milch, Joghurt oder Buttermilch mit frischen Kiwistückchen vermischt wird, zerschneidet das Kiwi-Enzym das Milcheiweiß in kürzere „Perlenkettenstücke“. Deshalb schmeckt diese „Mischung“ bitter.
Sowohl die pasteurisierte Frischmilch als auch die „länger frische“ Milch sind vergleichbare und hochwertige Lebensmittel. Die längere Haltbarkeit kommt zustande, weil die Milch entweder durch Dampfinjektionen kurz und hoch erhitzt oder durch einen besonders feinen Filter gepresst wurde, wodurch möglicherweise enthaltene Keime hängen bleiben. Kurz zum Calciumgehalt: Er ist einer der wesentlichsten Gesundheitsfaktoren der Milch. Der Calciumgehalt wird weder durch Erhitzen noch durch Fettreduktion nennenswert verändert. Ob Rohmilch, Frischmilch, „länger frisch“ Milch, H-Milch, Halbfettmilch, fettreduzierte Milch oder Magermilch – ihr Calciumgehalt ist in jedem Fall vergleichbar.
Für einen gelungenen Latte Macchiato mit einer prächtigen stabilen Schaumkrone nehmen Sie am besten die NÖM Guten Morgen Milch oder die NÖM H-Milch mit 0,5%. Die „Aufschäumeigenschaften“ der Milch werden am besten durch die Hoch- bzw. Ultrahocherhitzung, die für lange Haltbarkeit sorgt, aktiviert.
Unsinn. Milch kann problemlos in der Mikrowelle erhitzt werden. Es entstehen dabei keine gesundheitsschädlichen Stoffe. Dieses Gerücht hält sich seit Jahren hartnäckig. Vermutlich ist ein Versuch aus den Anfängen der Mikrowellenzeit schuld daran. Er hat allerdings unter Bedingungen stattgefunden, die im Haushalt nicht vorkommen.
Nein, stimmt nicht. Es gibt keinerlei Hinweise darauf. Australische Wissenschafter haben in einer Studie den Teilnehmern entweder Kuhmilch oder Sojamilch zu trinken gegeben – die Teilnehmer konnten in Bezug auf Schleimbildung keinen Unterschied erkennen.
Das Homogenisieren der Milch ist ein rein physikalischer Vorgang, kein chemischer. Dabei werden die Fetttröpfchen verkleinert, so dass die Durchmischung mit dem wässrigen Anteil der Milch leichter geht und die Milch nicht so rasch aufrahmt. In Studien war die Verträglichkeit von homogenisierter und nicht homogenisierter Milch gleich.
Gleich vorweggenommen: sehr viel.
Hier stellvertretend ein paar Statements von führenden Gesundheitsinstitutionen:
„Der Calciumlieferant Nr. 1 ist Milch. Auch einige Gemüse enthalten nennenswerte Mengen Calcium. Für die Calciumversorgung des Menschen sind jedoch Milch und Milchprodukte von größerer Bedeutung, denn sie sind sehr kalziumreich und der Körper kann das Mineral viel besser verwerten als z. B. aus pflanzlichen Lebensmitteln.
(Deutsche Gesellschaft für Ernährung)
„Milch und Milchprodukte enthalten viel Calcium, das für das Knochenwachstum der Kinder und Jugendlichen unentbehrlich ist. Deshalb greifen Sie am besten täglich dazu.“
(Österreichische Gesellschaft für Ernährung)
„Das mengenmäßig wichtigste Lebensmittel der kalten Hauptmahlzeit ist Milch oder ein Milchprodukt, z. B. Joghurt.“
(Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund)
- Milch (200 ml)
- Joghurt (180 – 250g)
- Topfen, Hüttenkäse (200g)
- Käse (50 – 60g)
pro 100 ml pro Portion
Milch vollfett 120 mg
Halbfettmilch 120 mg
Magermilch 120 mg
Sojamilch 106 mg
Joghurt 130 mg
Buttermilch 110 mg
Sauermilch 120 mg
Wichtig: Schon 100ml Milch decken 15 Prozent des Tagesbedarfs an Calcium (120mg).
Ja, es hilft tatsächlich. Einfach kaltes Naturjoghurt direkt auf die verbrannten Hautstellen streichen, ca. 10 – 20 Minuten einwirken lassen und danach abduschen. Dies lindert Verbrennungen und Schmerzen, schenkt der Haut wieder jede Menge Feuchtigkeit und macht sie schön geschmeidig.
Topfen ist ein bewährtes Mittel für kalte Umschläge bei entzündeten Nebenhöhlen oder Gelenken. Als Eiweißträger zieht er Wärme zum Beispiel aus einem geschwollenen Knie. Der Topfen kommt direkt auf die Haut und wird gut auf der erkrankten Stelle verteilt. Umwickelt, zum Beispiel mit Frischhaltefolie, bleibt der Topfen dort bis er trocken und bröselig ist. Stiftung Warentest empfiehlt Topfenumschläge darüber hinaus bei Halsschmerzen.
Schlagobers mit einem Fettgehalt über 30% lässt sich leichter steif schlagen. Ganz wichtig ist es, Schlagobers vor dem Aufschlagen gut zu kühlen. Vor allem bei hohen Außentemperaturen sollten auch Rührbecher und Schneebesen vorher gekühlt werden.
Die Empfehlung lautet: ¼ Liter Milch- oder Milchprodukte (z. B. Jogurt und Topfen) und drei Scheiben Käse bzw. ¼ Liter Milch und ¼ Liter Jogurt. Diese Richtmenge sollte ein Leben lang täglich konsumiert werden. Nach heutigen Erkenntnissen ist dies, auch im Hinblick auf den Erhalt einer hohen Knochenstabilität und zur Vorbeugung von Osteoporose, bedeutsam.
Der natürliche Fettgehalt der Milch liegt bei ca. 4 %. Standardisierte Vollmilch hat einen Fettgehalt von 3,5 % Fett.
Wer auf sein Gewicht achten muss, sollte Fett meiden - zumal fettarme Milch genauso viele Mineralstoffe und fast genauso viele Vitamine enthält wie Vollmilch.
Das Futter für Milchkühe wird von saftigen Wiesen, Weiden und Almen gewonnen. Es gibt drei verschiedene Arten von Futter:
- Frisches Gras direkt von der Wiese (nur im Sommer)
- Gras in getrockneter Form, also Heu (Sommer und Winter)
- Gras und Mais in konservierter Form, also sogenannte Silage (Winter)
Eine Kuh frisst über den ganzen Winter (210 Tage) ca.
- 7.700 kg Silage
- 425 kg Heu
- 1.055 kg Futtergetreide
- 17 kg Mineralfutter
- 7,7 kg Viehsalz